Wie, schon vorbei? Schade! Da waren doch noch so viele Veranstaltungen, die ich besuchen, so viele Gespräche, die ich führen wollte. Aber auch so habe ich auf diesem Kirchentag viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, ein Schlafdefizit vor mir her geschoben und mir eine Blase gelaufen (wahrscheinlich, weil ich zu oft die
Socken gewechselt habe).
Zu den prägenden Eindrücken gehört für mich, dass nicht nur die Gemeinschaft gefeiert wurde, sondern sich auch viel Kontroverses in den Köpfen und Herzen bewegte. Das sehr konzentrierte Zuhören, die vielen Notizen, die sich die Besucher während der Vorträge, Diskussionen und Workshops auf ihren Papphockern machten, der Respekt auch denen gegenüber, deren Ansicht man nicht teilt, die vielen Gespräche und Begegnungen - all das zeigte mir, dass dies keine Wir-unter-uns-Veranstaltung war, bei der gemeinsame Überzeugungen zementiert wurden. Nein, hier ging es immer wieder darum, sich selbst zu hinterfragen und das Fundament des Glaubens weiterzuentwickeln. In den letzten Tagen habe ich erfreulich viele kleine Haie getroffen, die mit Witz und Schärfe argumentierten.
Manchmal sind es ja die kleinen Begebenheiten am Rande, die viel aussagen: Auf dem Weg vom Eingang des Kölner Hauptbahnhofs zu einem x-beliebigen Gleis werde ich bedeutend öfter angerempelt und geschubst als an diesen fünf Tagen in den Messehallen und auf den Poller Wiesen zusammengenommen. (Mit einer Ausnahme: In die
Halle 5.2 zu kommen, wo Angela Merkel erwartet wurde, war ein kleiner Kampf und ich brauchte außer meinem Presseausweis viel Überredungskunst.) Eine weitere Beobachtung: Nach den Gottesdiensten auf den Poller Wiesen blieb kaum Müll zurück und das bisschen, das rumlag, wurde auch von Besuchern aufgesammelt, die kein
Helfertuch trugen und zufällig dran vorbeikamen.
All das zusammen macht mir Mut und lässt mich hoffen, dass viel von dem Lebendigen und Kräftigen, das ich erlebt habe, weiter wirkt. Und dass der Alltag von uns allen dadurch schärfer wird. "Was hilft es dem Menschen ...? Globalisierung neu denken" steht auf dem orangen Schal. Ich bin sicher, dieser Kölner Kirchentag hilft dem Menschen und es wird mehr als die Globalisierung neu gedacht.
Sabine Tenta am 14.06.07 17:03
markus am 13.06.07 9:27
Jonas am 11.06.07 21:19
Walter Krüger, Eschweilerstr. 26, 50933 Köln am 11.06.07 19:35
Walter Krüger, Eschweilerstr. 26, 50933 Köln am 11.06.07 19:35
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Um es vorweg zu sagen: Was eine "Finnische Messe" ist, weiß ich immer noch nicht. Und von einem "Bibliodrama" habe ich nur eine vage Vorstellung. Aber
"Ten Sing Ziegenhain" ist für mich keine Art deutsch-chinesische Tinktur mehr - sondern ein extrem lebendiges, lautes und lustiges Miteinander.
Ich habe überhaupt viel gelernt auf diesem Evangelischen Kirchentag. Ich weiß jetzt, was der "Heidelberger Katechismus" ist und dass die Oblaten nach dem Abendmahl nicht weggeschlossen werden. Aber die richtigen Aha-Erlebnisse waren andere: dass Leute tagelang die Schwüle ertragen, um in stickigen Messehallen große Menschheitsfragen zu diskutieren. Wie ernsthaft und enthusiastisch sie an ihre Kirchentags-Arbeit gehen. Und wie geduldig auch meine blödsinnigsten Fragen beantwortet werden ("Sie müssen entschuldigen, ich bin katholisch...").
Mein schönstes Erlebnis: Die Nacht der Lichter in der Agnes-Kirche. Ein Fest für meine rheinisch-katholischen Sinne. Vor allem aber der Beweis, dass Menschen miteinander feiern können, egal, ob sie nun altreformiert, altkatholisch oder ungetauft sind. Ein typisches Fest - denn was im G-8-Rummel fast unterging: Der Kölner Kirchentag war ein Kirchentag der Ökumene. War das der kölsche Einfluss nach dem Motto: "Jeder Jeck is anders?"
Vor dem Kirchentag habe ich mir viele
Fragen gestellt. Nach fünf Tagen ein paar Antworten: Es ist gut, dass die Protestanten sich und anderen das Leben schwer machen - nur so wird die Welt bewegt. Und es ist beneidenswert, wieviele Möglichkeiten sie haben, ihren Glauben zu leben. Kein Wunder, dass sie sich so zuhause darin fühlen. Was mich betrifft: Ich bin in manchem protestantischer, als ich dachte. Oder anders gesagt: Der katholische Fisch in mir, der schon ganz rund und behäbig wurde, hat sich verändert. Wenn ich genau hinsehe, hat er eine kleine Haifischflosse bekommen.
Marion Kretz-Mangold am 12.06.07 12:48
Dörte Erika Krause-Trumpf am 11.06.07 13:02
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Mittwoch, auf der Heimkehr vom Abend der Begegnung, habe ich fast das Lenkrad verrissen. Kirchentag! Aber wieso? Nachts? Auf der Autobahn!? Ich schaute noch einmal genauer hin, und siehe: Es war nur der Halbmond, der riesig und tieforange über dem Rhein hing. Das Großereignis war noch keinen Tag alt, da war ich schon voll auf Orange fixiert. Seitdem zucke ich zusammen, wenn irgendetwas Signalfarbenes mein Auge streift.
Bin mal gespannt, wie lange der Orange-Alarm anhält. Auf Weltjugendtags-Himmelblau reagiere ich auch noch, und das ist zwei Jahre her...
Marion am 14.06.07 5:28
Detlef Rakebrand am 13.06.07 11:14
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Ich bin ehrlich: Als ich das erste Mal das Tuch mit der Aufschrift "Ich helfe" sah, dachte ich, das ist ein kühnes Versprechen - ob das immer eingehalten wird? Nach fünf Tagen muss ich sagen: Es war nie, wirklich nie gelogen! Ihr ward jederzeit ansprechbar. Egal worum es ging und welche Jobs ihr auch hattet - ein nettes "Viel Spaß noch" und ein Lächeln gab es stets gratis zur Hilfe dazu. Und das bei Tätigkeiten, um die euch wirklich niemand beneidet hat: Zum Beispiel stundenlang in der schwülen Hitze an einer Straßenecke sitzen oder stehen und den Weg weisen. Oder
Flyer verteilen nach nur drei Stunden Schlaf. Denn ihr habt gestern noch bis tief in die Nacht die Messehallen aufgeräumt.
Euch allen an dieser Stelle ein ganz herzliches DANKE!
Und diesen Helfern habe ich eben auf den Poller Wiesen noch persönlich danken können: Elisabeth, Matthäus, Damaris, Uli, Johanna, Albrecht, Martin, Sophie (sie zeigt oben ihr Tuch mit den Unterschriften der Wise Guys), Sarah, Claudia, Gabriele, Christiane, Maria, Swen und Stefan.
Und sollte mir noch mal irgend ein Depp kommen und pauschal über "DIE Jugend" lamentieren wollen, dann kriegt er den Link zu diesem Eintrag und
den hier und
diesen hier auch noch dazu!
Dörte Erika Krause-Trumpf am 11.06.07 13:01
Julian Jeroschewski am 10.06.07 22:58
Matthäus am 10.06.07 22:52
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Friedlich und ein bisschen müde ziehen die Besucher des Schlussgottesdienstes durch die Straßen, Richtung Bus oder Bahnhof. Ich entdecke noch eine interessante
Variante, den Kirchentagsschal zu tragen. Also nicht auf dem
Schoß, nicht um den
Hals, sondern direkt um den Leib geschlungen. Rena und ihre zweibeinigen Begleiter sind aus Köln. "Wir selbst sind ja katholisch", sagt Conny Günthner, "aber das hier ist ein echter Ökumene-Hund". Seine Frau Hadwiga erzählt, dass Rena schon mit auf dem Weltjugendtag war und auch jetzt den Kirchentag miterlebt hat. Und mit dem Schal ist die Ökumene ganz unmittelbar auf den Hundeleib gekommen.
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So und jetzt kommt ein letzter Eintrag von der leicht erhöhten Tribüne für die Pressefotografen. Tobias Steckmann Stechmann geht an mir vorbei und er fällt mir auf, weil er zwei Kirchentagssouvenirs sehr praktisch miteinander verbindet: Den Schal und den
Papphocker. Tobias kommt aus Guderhandviertel "das liegt im Alten Land zwischen Buxtehude und Stade" erklärt er mit norddeutschem Akzent. Der Papphocker wird künftig neben Apfel-, Kirsch-, und Pflaumenbäumen auf Tobias warten. Denn der 18-Jährige arbeitet im Obstbau und will den Hocker als mobiles Rastmöbel nutzen. Nach einer Woche in den Messehallen hat sich der Papphocker auch ein bisschen Frischluft verdient. In zwei Jahren in Bremen wird Tobias wieder dabei sein, denn so ein Kirchentag "ist sehr gut, einfach nur empfehlenswert, das muss man mal mitgemacht haben."
Sabine Tenta am 11.06.07 18:33
Tobias Stechmann am 11.06.07 16:46
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Der Bratwurstdunst nimmt überhand, und die netten Damen von meinem Tisch müssen auch gehen, also mache ich mich auf den langen Fußmarsch zu meinem Fahrrad, immer schön langsam mit der Menge mit - querlaufen ist auch eine Stunde nach Gottesdienstende verboten. Manche legen lieber ein Schläfchen ein.
Andere nutzen die Gunst der Stunde. So.....
oder so.
Die Bläser sind offensichtlich noch so gut bei Lunge, dass sie spontan einen Choral anstimmen. Und die Leute bleiben stehen, singen mit, manche falten die Hände - und ziehen dann singend weiter.
Inzwischen habe ich mein Fahrrad wiedergefunden und schlängele mich vorsichtig durch die Menge. Jetzt bloß nicht im letzten Moment für böses Blut sorgen! Weil ich so langsam bin, entdecke ich auch Pfarrer Bock, mit einer Verkleinerung der Ökumene-Kreuzes am Revers. Eigentlich hat er jetzt keine Zeit mehr, er will schnell in die Bahn - aber dass er es "beeindruckend" fand und "ein echter Aufbruch für die Ökumene", lässt er sich noch entlocken. Und was passiert als nächstes? "Schlafen..." Gute Idee!
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Auch wenn ich die Chronologie jetzt ein bisschen durcheinander bringe - aber über Laura, die ich heute früh auf dem Weg zu den Poller Wiesen traf, muss ich noch schreiben. Sie war in einer ganz eigenartigen Stimmung. Einige kennen das vielleicht aus dem Büro, am Ende einer stressigen Woche, wenn alle ein bisschen überdreht sind, gibt es diesen Hang zu Kalauern und schrägen Aktionen.
Auf dem Fußweg zu den Poller Wiesen verteilten Helfer Flyer mit dem Programm und den Liedern des Schlussgottesdienstes. Laura ist auf einer Strecke von mehreren hundert Metern bereits die zehnte Helferin, die das Programm verteilt, nur wenige greifen bei ihr zu. Darum ruft sie mit heiserer Stimme und völlig inbrünstig: "Ein Flyer ist kein Flyer!" Ein Mann ruft ihr zu: "He, du klingst ja wie eine Prophetin." Laura muss mitlachen und kriegt ihren Werbesatz nicht mehr zusammen, haspelt rum und ruft nicht minder inbrünstig: "Ihr bringt mich alle raus." Noch ein Versuch: "Ein Flyer ist kein Flyer - hier gibt es den Flyer mit meiner Originalunterschrift." Daraufhin hopst fröhlich-begeistert ein Grüppchen Jugendlicher auf Laura zu und holt sich das Autogramm ab.
Ich ahne es schon, Laura ist wohl völlig übernächtigt. "Drei Stunden habe ich letzte Nacht geschlafen. Sie müssen jetzt aber auch eine Unterschrift kriegen", sagt sie zu mir. Das lasse ich mir nicht entgehen, denn ich finde ihr unermüdlichen Helferinnen und Helfer habt wirklich Starqualitäten!
Jonas am 11.06.07 20:38
Jonas am 11.06.07 20:36
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Keine Frage: Der Schlussgottesdienst ist bewegend. Darum will ich Ihnen auch ein paar bewegte und vertonte Bilder zeigen, die etwas von der Atmosphäre vermitteln. Aber nicht in einem schnieken Beitrag, wie er auch im Fernsehen laufen könnte. Ich wage ein wenig experimentelle Filmkunst.
Das folgende Video-Dokument erfüllt neun von zehn Regeln von
Dogma 95: Ich habe ohne Requisiten gearbeitet und nur die Ausstattung genommen, die vorhanden war. Der Ton wurde simultan aufgenommen, die Musik live gespielt. Ich habe mit Handkamera, ohne Filter gearbeitet und keine gewalttätigen Szenen gezeigt. Alles ist gänzlich unverfremdet, und der Film gehört auch keinem Genre an, denn der Kirchentags-Abschlussgottesdienst-Kurzfilm ist eine junge Kunstgattung. Die Regisseurin ist weder im Vor- noch im Abspann erwähnt.
Nur mit einer Regel musste ich brechen: Der Film ist nicht im Format "Academy 35 mm" gedreht, denn die Redaktion hat mir einfach ein neues Videohandy in die Pfoten gedrückt mit dem Satz: "Mach mal, ist bestimmt nett." Tja und wie Sie schon merken, im Texten bin ich etwas fitter als im Filmen ... Wer trotzdem den Mut hat, es zu schauen, klickt einfach auf das schwarze Feld.
P.S. Wer den Motto-Song der Wise Guys in voller Länge hören will, kann dies
hier tun.
Jonas am 11.06.07 20:46
Urs am 10.06.07 18:49
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Mein besonderer Dank gilt diesen beiden Damen: Heidi Horn aus Hameln und ihre Freundin Rita Kraiczek aus Hannover haben meinen Platz an dem wackeligen Biertisch verteidigt, als ich im Gewühl unterwegs war. Zwei resolute Krankenschwestern, die noch nie auf einem Kirchentag waren, nächstes Mal aber "ganz bestimmt" wieder dabei sind. "Diese wunderbare Quartiermutti, die wir hatten", "das tolle Programm", "dass die Christengemeinschaft doch größer ist, als ich dachte" - sie sprudeln geradezu vor Begeisterung. "Und gucken Sie mal hier: ein Autogramm von Margot Käßmann auf meinem Schal. Das werde ich nicht waschen!"
Als zum Schluss "Bis wir uns wiedersehen" gesungen wird, müssen sie sich gegenseitig mit Taschentüchern aushelfen. Nette Christenmenschen!
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Wir haben uns doch noch gefunden,
Herr Schmidt und ich. Übers Handy habe ich ihn hinten zum Bierstand gelotst, wo ich meinen Laptop aufgebaut habe, und er liest jetzt erst mal meinen Suchaufruf.
Herr Schmidt wirkt extrem entspannt, jetzt, wo der Kirchentag vorbei ist. Viele Veranstaltungen, die er mitgestaltete, einige wenige, die er als "Normalmensch" besuchen konnte - "zur gerechten Bibel und zur Weltpolitik." Was er mitnimmt? "Die Kirche kann sich nicht mehr nur um die Kirche kümmern, Deutschland nicht mehr um Deutschland. Wir sitzen alle in einem Boot." Und was wird ihm in Erinnerung bleiben? Er lacht: "Diese Fröhlichkeit überall!"
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Auch das ist ein Stück Ökumene, die in den letzten Tagen in Köln gelebt wurde: Zuerst lädt Bischof Franz-Josef Bode in seine Heimatstadt Osnabrück zum nächsten Katholikentag im Mai 2008 und dann folgt die Einladung zum nächsten Kirchentag nach Bremen im Mai 2009 durch Renke Brahms. Und exakt genau in diesem Moment fährt die Hansekogge "Roland von Bremen" über den Rhein und zieht an den Poller Wiesen vorbei.
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Wahnsinn! Ist das eine Stimmung bei diesem Gottesdienst! Könnte es sein, dass so ein Kirchentag zum legalen Doping gehört? Tausende feiern nach vier Mammuttagen mit Diskussionen, Workshops, Vorträgen und einem üppigen Kulturprogramm am Abend völlig ausgelassen und fröhlich. Hui ist das toll, wenn ein Meer von orangenen Schals winkt und wogt.
Ich weiß ja gar nicht, wo ich hingucken soll: Während die Südkurve hinter mir schalwinkt, sind vor mir 4.000 Bläser, die ihre Instrumente begeistert in die Luft heben.
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Mechthild Werner aus Erfurt predigt und redet Klartext! Ihr Aufruf zum Umkehren und Umdenken bleibt nicht bei Allgemeinplätzen, sondern steckt voller konkreter Kritik: Zum Beispiel an den enttäuschenden Ergebnissen des G8-Gipfels. Und zum Thema Klimawandel klare Positionen und Forderungen: „Wollen wir zurück zu tödlicher Atomenergie? Wo bleibt eigentlich der VW-Hybrid!“ Werner packt sich auch an die eigene Nase: „Die globale Zerstörung geht ausgerechnet von den christlich geprägten Menschen aus.“ Und dann schlussfolgert sie: „Sich schuldig bekennen, um wieder aufzustehen, das ist die christliche Botschaft!“ Statt pastoral-weichgespülter Konsensformulierungen ein Schlussappell, der wachrüttelt: „Jetzt muss der Hintern hoch! und nicht immer wieder einschlafen!“
Rüdiger Boy am 18.06.07 21:48
Sabine Tenta am 10.06.07 17:47
Herbert Bürgle am 10.06.07 15:35
Dörte Erika Krause-Trumpf am 10.06.07 13:42
Jörg Musaeus am 10.06.07 12:23
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Dass gerade in diesem Moment ein Dampfzug laut tutend über die Brücke hinter den Poller Wiesen fährt, stört ziemlich. Aber wahrscheinlich ist es nur nett gemeint.
Marion Kretz-Mangold am 12.06.07 12:50
Jonas am 11.06.07 20:44
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Das Abendmahl ist gar kein so feierlicher Moment, wie ich dachte. Keine Massenbewegung, eher unauffällig wird es verteilt. Pfarrer Bock gibt Oblaten und Traubensaft an eine kleine Gruppe aus. Vier Körbe, gut gefüllt, bleiben stehen. Nein, nein, die Gläubigen waren gar nicht so zurückhaltend, versichert mir ein Helfer. "Das war einfach falsche Logistik."
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Ein Abendmahl für mehrere tausend Menschen ist eine logistische Herausforderung. Darum gehen Helfer mit Birkenzweigen und dem Abendmahl durch die Reihen und sind somit weithin sichtbar.
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